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Was hat Datenschutz mit Strom zu tun?

Warum Energieversorger Daten sammeln

Axel Lehmann Mittwoch, 9. Dezember 2020 von Axel Lehmann

Zahlen wechselwillige Stromkunden drauf?

Fehlender Datenschutz kann Energiekosten erhöhen

Seit vielen Jahren kann man in Deutschland frei bestimmen, von welchem Energieversorger man Strom und Gas beziehen möchte. Der Markt ist hart umkämpft. Schnäppchenjäger und Vielwechsler reduzieren den Ertrag und verursachen bei den Unternehmen Aufwand, den diese gerne vermeiden möchten. Was liegt da näher, als sich an eine Wirtschaftsauskunft zuwenden und die Daten potenzieller Kunden zu erfragen.

Die Vermutung steht im Raum, dass die Energieversorger damit nicht nur Bonitätsauskünfte einholen, sondern sich die Konditionen für Gas und Strom nach den voraussichtlichen Vertragslaufzeiten und dem voraussichtlichen Wechselverhalten des Kunden richten. Häufig wechselnde Verbraucher erhalten dann schlechtere Konditionen oder werden direkt abgelehnt.

Damit sich das marktübliche Risiko des Energieversorger nicht zu einem Datenschutzproblem des Verbrauchers verlagert, beschäftigen sich nun die Datenschutzbehörden mit der Verarbeitung dieser Positivdaten wie Angaben zur Vertragsdauer.

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