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Datenschutzbeauftragter für Ihr Unternehmen

Datenschutzbeauftragter - Stellung und Funktionen

Jede Geschäftsleitung möchte in diesem Zusammenhang wissen, unter welchen Voraussetzungen sie diese Stelle einrichten oder extern vergeben muss. Die Tendenz geht jedoch zur Beauftragung von externen Spezialisten – die beispielsweise das Netzwerk Datenschutz Nordost anbietet. Ihre Experten sind in Mecklenburg-Vorpommern Zuhause. Teamübergreifend organisieren sie effektive DSGVO-konforme Lösungen für ihre Kunden, die sie in Neubrandenburg und Güstrow finden. Zusammen mit ihren Kollegen in Schwerin und Rostock bilden sie ein datenschutztechnisches Netzwerk, das jederzeit den aktuellen rechtlichen Zustand abbilden kann.

Warum benötigen Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten?

Der 25. März 2018 brachte vielseitige Veränderungen. Dazu gehört der neu geregelte Europäische Datenschutz. Seinen Kern bildet die Datenschutzgrundverordnung, die durch das Bundesdatenschutzgesetz verfeinert wird. Jeder Mitgliedstaat kann sowohl die Verordnung als auch das betreffende Datenschutzgesetz im nationalen Bereich an seine Bedürfnisse anpassen. Während die staatlichen Datenschutzbehörden die Einhaltung auf Bundes- und Landesebene überwachen, müssen die meisten Unternehmen auf betrieblicher Basis einen Datenschutzbeauftragten bestellen. Dabei haben die Betriebe die Wahl zwischen einer in- und externen Lösung, die vor allem in Klein- und Mittelbetrieben überlegt abgewogen und geplant werden muss.

Wann muss ein Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten bestellen?

Nicht jedes Unternehmen muss einen Datenschutzbeauftragten aktivieren. Die notwendigen Voraussetzungen werden durch die DSGVO und das Bundesdatenschutzgesetz definiert. Während die DSGVO von einer Ernennung spricht, bezieht sich das bundeseinheitliche BDSG auf seine Bestellung. Dieser Bezeichnung folgen auch die Bundesbehörden.

Die grundliegenden Pflichten ergeben sich aus der DSGVO, die durch die nationalen Gesetze der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union konkretisiert werden. Der Gesetzgeber hat in diesem Zusammenhang auch den Katalog der maßgeblichen Voraussetzungen erweitert. Ihre Umsetzung gehört zum täglichen Geschäft der IT-Fachleute und Spezialisten der Datenschutz Nordost, die in Mecklenburg-Vorpommern ansässig ist.

Nach der DSGVO und dem BDSG sind beispielsweise Unternehmen zur Bestellung eines internen oder externen Datenschutzbeauftragte verpflichtet, welche personenbezogene Daten im Rahmen ihrer Kernkompetenz be- und verarbeiten. Dazu gehört neben der datentechnischen Kontrolle auch die regelmäßige und systematische Beobachtung der betreffenden Mitarbeiter. Zu den betroffenen Branchen zählen beispielsweise Marketing- und Versicherungsunternehmen. Werden biometrische Daten verarbeitet oder in Laboratorien persönliche Informationen gesammelt, muss der Beauftragte ebenfalls tätig werden.

Dabei gelten jedoch bestimmte Schwellenwerte, die zum Schutz mittelständischer Betriebe nachträglich angehoben wurden. Erst wenn mindestens 20 Mitarbeiter mit der Verarbeitung und Übermittlung von persönlichen Daten betraut sind, ist auch ein Beauftragter zu bestellen. Dieser Wert wurde erst 2019 von zehn auf zwanzig angehoben, was wiederum zu personellen Problemen führt. Der Zusammenhang lässt sich am besten an einem praktischen Beispiel erläutern.

Beispiel: Kündigungsschutz interner Datenschutzbeauftragter

Die Lehmann GmbH beschäftigte als Marketing-Unternehmen im Zeitpunkt des Inkrafttretens der DSGVO zehn Mitarbeiter in der Datenerfassung und Datenverwertung. Da das Unternehmen unter diesen Voraussetzungen einen Datenschutzexperten bestellen musste, versah es Sven G. mit dieser Funktion. Er erhielt Schulungen und das Sonderkündigungsrecht. Ab 2019 änderte der Gesetzgeber jedoch die Bedingungen und erhöhte die zugehörige Grenzschwelle auf 20. Da die Lehmann GmbH nun keinen einschlägigen Berater mehr einzusetzen hat, berief sie Herrn Sven G. von seinem Posten ab. Nach der heutigen Auffassung bleibt jedoch sein einjähriger Kündigungsschutz bis 2020 erhalten.

Vorteile eines externen Datenschutzbeauftragten (DSB)

  • Verfügt von Beginn an über berufliche und fachliche Qualifikation auf dem Gebiet des Datenschutzes.

  • Erfüllt seine Aufgaben aufgrund eines Dienstleistungsvertrags mit klarem Umfang und mit definierten Kündigungsfristen.

  • Berufspraxis durch Betreuung mehrerer Unternehmen.

  • Kontaktdaten des externen Datenschutzbeauftragten werden an Datenschutzbehörde gemeldet.

  • Teamzugriff auf IT-Experten, Juristen, Datenschutz-Auditoren

  • Ist verpflichtet die Aufgaben gemäß Art. 39 DSGVO zu erfüllen.

Weitere Informationen zum Datenschutzbeauftragten

Bestellung eines Datenschutzbeauftragten

Bestellung eines Datenschutzbeauftragten

Die Bestellung des Beauftragten für Datenschutz richtet sich nach der DSGVO und somit dem Prinzip der mehrstufigen Kontrolle. Auf Bundes- und Europaebene übernehmen die Aufsichtsbehörden diese komplexen Aufgabenstellungen. Gleichzeitig bestellt das Unternehmen einen Beauftragten, der in seiner Funktion die Arbeiten vor Ort koordiniert und der Geschäftsleitung die zielführenden Vorschläge unterbreitet.

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interner oder externer Datenschutzbeauftragter

interner oder externer Datenschutzbeauftragter

Die externen Datenschutzbeauftragten und Datenschutzberater des Netzwerks Datenschutz Nordost verfügen neben ihrer Qualifikation über eine umfassende Berufserfahrung, die sie vor Ort und von ihren Standorten im Bereich Rostock, Güstrow und Neubrandenburg aus effektiv und zeitnah einsetzen können. Die IT-Experten, Datenschutzexperten und Juristen setzen die gesetzlichen Vorschriften im Interesse des Kunden direkt um.

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Aktuelle Beiträge im Datenschutz-Blog

  • Freitag, 11. Dezember 2020

    Welche Daten können bei Corona-Infektionen angefragt werden?

    Corona: Wo endet der Datenschutz?

    Viele Anfragen an die Landesdatenschutzbehörden und auch an die Datenschutzberater vom Netzwerk Datenschutz Nordost standen in diesem Jahr im Zusammenhang mit Corona. So stellte sich die Frage, welche Daten mit Bezug auf das Infektionsschutzgesetz abgefragt werden dürfen.

  • Donnerstag, 10. Dezember 2020

    Corona-Kontaktdaten für die Polizei?

    Wann ist die Herausgabe von Kontaktdaten erlaubt?

    Ob beim Besuch im Restaurant, Café oder beim Friseur: Im Zuge der Corona-Pandemie sind die Hotels und Gaststätten, Kosmetikstudios und Kinos sowie viele andere Einrichtungen angehalten, die Kontaktdaten der Kundinnen und Kunden zur Nachverfolgung zu erfassen. Für die Unternehmen und Verbraucher ist es wichtig zu wissen, dass die Kontaktdaten nur für den Zweck der Nachverfolgung erfasst werden dürfen. Diese erfassten personenbezogenen Daten müssen zudem nach vier Wochen vernichtet werden, sollte es zu keiner Anforderung durch die Gesundheitsbehörden gekommen sein.

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